Perché dedicare tempo a sé stessi fa bene al corpo, alla mente e alla salute
Ein voller Terminkalender, die Erwartungen aller anderen und dieser Satz, der sich wie ein Mantra wiederholt: „Ich habe keine Zeit für mich.“ Dabei ist Selbstfürsorge weder eine Marotte noch eine Form von Egoismus, sondern ein anerkannter und unverzichtbarer Bestandteil der Gesundheit – unabhängig von Alter und Geschlecht. Eine einfache Routine, ein paar bewusst freigehaltene Minuten im Laufe des Tages und einige regelmäßig wiederholte Gesten können sich positiv auf Stimmung, Energie und sogar das Hautbild auswirken. So entsteht Wohlbefinden, ein kleines Ritual nach dem anderen: eine geringe Investition mit erstaunlicher Wirkung.
Molto più che vanità
Wenn Stress chronisch wird, schüttet der Körper dauerhaft Cortisol aus, das Hormon der Alarmbereitschaft: Der Schlaf verschlechtert sich, das Immunsystem wird geschwächt, und die Haut, die empfindlich auf innere Ungleichgewichte reagiert, wirkt fahl und gereizt. Studien zu diesem Thema kommen zu ähnlichen Ergebnissen: Menschen, die sich regelmäßig angenehme Aktivitäten und Erholungsphasen gönnen, zeigen ein niedrigeres Anspannungsniveau und eine bessere Lebensqualität. Für sich selbst zu sorgen ist daher keine Frage des äußeren Scheins, sondern der Physiologie. Momente der Freude und Ruhe aktivieren die Entspannungsmechanismen, senken den Blutdruck und fördern einen tieferen, erholsameren Schlaf.
Die Kraft kleiner Rituale
Es braucht weder ein Spa noch ein Detox-Wochenende. Ein Ritual ist eine einfache Handlung, die durch Regelmäßigkeit besonders wird: die Creme abends in Ruhe auftragen, ein Spaziergang ohne Handy, eine Tasse Tee trinken, ohne nebenbei etwas anderes zu tun, oder vor dem Schlafengehen ein paar Seiten in einem Buch lesen. Solche Momente wirken wie Anker: Sie signalisieren dem Körper, dass die Alarmbereitschaft vorbei ist und er loslassen kann. Regelmäßigkeit zählt mehr als Dauer, und zehn bewusste Minuten sind wertvoller als eine abgelenkte Stunde. Wichtig ist, diese Zeit zu schützen: keine Benachrichtigungen, kein Multitasking, nur die Handlung und ihr kleines tägliches Ritual.
Wenn der Körper eine Behandlung durchläuft
In Zeiten von Krankheit gewinnt Selbstfürsorge eine noch tiefere Bedeutung. Für Menschen, die sich einer Krebstherapie unterziehen, können Gesten wie das Eincremen therapiebedingt trockener Haut, der Schutz vor Sonne oder ein täglicher Moment des Wohlbefindens dazu beitragen, kleinere körperliche Beschwerden zu lindern und zugleich eine freundliche Beziehung zum eigenen Körper zu bewahren, während er sich verändert. Das ist keine Nebensache: Sich umsorgt zu fühlen, auch durch sich selbst, stärkt die Zuversicht und vermittelt ein wertvolles Gefühl von Normalität. Nicht ohne Grund bieten viele Einrichtungen, die sich dem Wohlbefinden des Menschen widmen, Angebote speziell für diese Zeiten an, denn Lebensqualität ist ein fester Bestandteil der Behandlung.
Mit fünf Minuten anfangen
Am wirksamsten ist es, klein anzufangen: ein einziges Ritual auswählen, es an eine bestehende Gewohnheit knüpfen, etwa an den Morgenkaffee, und es jeden Tag zur selben Zeit wiederholen. Mit der Zeit wird es selbstverständlich und schafft Raum für das nächste. Die Einladung ist ganz konkret: heute Abend fünf Minuten nur für sich selbst, ohne Bildschirm und ohne schlechtes Gewissen. Prävention und Wohlbefinden entstehen nicht aus heldenhaften Taten, sondern aus der täglichen Freundlichkeit, mit der wir den Menschen behandeln, der uns ein Leben lang begleitet: uns selbst. Der Körper ist bekanntlich ein guter Buchhalter: Er vermerkt jede Aufmerksamkeit, die er erhält, und zahlt sie mit Zinsen zurück.
Arianna Bravi, Spezialistin für Schönheit und Permanent Make-up
DISCLAIMER:
Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Aufklärung und Information und ersetzen in keiner Weise die Beratung, Diagnose oder Behandlung durch eine medizinische Fachperson. Bei Fragen empfehlen wir Ihnen, sich an Ihre Hausärztin, Ihren Hausarzt oder an die zuständige Fachärztin beziehungsweise den zuständigen Facharzt zu wenden. Insbesondere wenn Sie Therapien oder Behandlungswege durchlaufen, können nur die behandelnde Ärztin, der behandelnde Arzt und das medizinische Team beurteilen, welche Vorsichtsmaßnahmen und Produkte mit Ihrer gesundheitlichen Situation und den laufenden Behandlungen vereinbar sind.