Ragazza fuma una sigaretta elettronica seduta al bar con amiche sullo sfondo.

31. Mai: LILT Bozen im Einsatz gegen Tabak und Vapes

Gentilini: “Smascherare l’appeal della nicotina, tutelare i ragazzi”

Am kommenden 31. Mai findet wieder der Weltnichtrauchertag statt. Dieser Aktionstag wurde 1987 von der Weltgesundheitsorganisation ins Leben gerufen und wird jedes Jahr begangen, um die Aufmerksamkeit weltweit auf die Folgen des Tabakkonsums zu lenken. In jüngster Zeit hat sich jedoch ein dringendes Thema herauskristallisiert: Licht in die Strategien zu bringen, mit denen die Industrie ihre Produkte immer wieder neu erfindet. Das Motto der Ausgabe 2026 – „Entlarve die Verlockung“ – ruft nicht zufällig dazu auf, die Nikotinabhängigkeit zu bekämpfen und die jüngeren Generationen vor den Verführungskunstgriffen rund um traditionelle Zigaretten, E-Zigaretten und Tabakerhitzer zu schützen. Auch die LILT Bozen schließt sich diesem Appell und den Worten von Präsident Ivo Gentilini an, der wieder einmal aufzeigt, wie wichtig Prävention ist und das Augenmerk auf die Gefahren des sogenannten „Vapens“ lenkt, das unter Teenagern und jungen Erwachsenen mittlerweile weit verbreitet ist:

„Immer wieder wiederholen wir, dass Prävention die beste Medizin ist, denn genau diese Aussage ist die unbequemste Wahrheit für alle Raucher, zu denen heute auch die Vaper zählen, die vielleicht glauben, eine harmlose Alternative gewählt zu haben. Die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zeigen nämlich genau das Gegenteil“, erklärt der Arzt. „E-Zigaretten belasten den Körper mit Schadstoffen, führen zu einer neuen Art von Nikotinabhängigkeit und gefährden vor allem Kinder und Jugendliche, die sich diesen Produkten mit erschreckender Leichtigkeit nähern. Als LILT haben wir die Pflicht, diese Täuschung aufzudecken, den Familien korrekte Informationen zu bieten und all jene mit wirksamen Mitteln zu unterstützen, die von der Nikotinsucht wegkommen möchten. Ein Ziel“, so Gentilini, „das wir allerdings nur erreichen können, wenn uns so viele Menschen wie möglich unterstützen. Deshalb ist es wichtig, dass auch die Boznerinnen und Bozner immer aktiver werden und sich in erster Person für die Verbreitung einer unbestreitbaren Wahrheit einsetzen: Wer heute in Gesundheit investiert, spart morgen an Leid.“

Seit fast vierzig Jahren bindet dieser Aktionstag Regierungen, Gesundheitseinrichtungen, die Zivilgesellschaft und die Schulen ein, um eine Politik einzufordern, die in der Lage ist, eine „Epidemie“ einzudämmen, die laut WHO jährlich immer noch über acht Millionen Todesopfer fordert. Eine Situation, die uns zwingt, wachsam zu bleiben – besonders angesichts der rasanten Entwicklung der auf den Markt gebrachten Produkte und der Marketingstrategien, die gezielt die Jüngsten ansprechen. Aktuellen Statistiken zufolge ist weltweit immer noch jeder fünfte Erwachsene nikotinsüchtig und über einhundert Millionen Menschen nutzen E-Zigaretten. Bei mindestens fünfzehn Millionen davon handelt es sich um Teenager zwischen 13 und 15 Jahren. Die Situation in Italien bestätigt unsere Besorgnis: Nach Angaben des Obersten Instituts für das Gesundheitswesen (ISS) dampft bereits jeder dritte Schüler zwischen 14 und 17 Jahren regelmäßig. Hinter dem Image von Modernität und Leichtigkeit verbirgt sich ein Produkt, das den Körper mit Schwermetallen, Aldehyden und atemwegsreizenden Stoffen belastet und das mit potenziellen Langzeitfolgen für das Herz-Kreislauf-System. Die Geschichte über die harmlose Alternative zur Zigarette erweist sich in Wirklichkeit als gefährliche Illusion.